27.1.2018

 

Sterne für's Quartier

 

13 Adventssterne beleuchten neuerdings den Weg zu Geschäften in der Nördlichen Innenstadt

 

Da das Quartier Nördliche Innenstadt in der Vorweihnachtszeit leider nicht so schön illuminiert ist, wie das Zentrum von Völklingen, haben sich nun einige Geschäfte auf Initiative des BIWAQ Projektes dazu entschlossen, in Eigeninitiative für eine Beleuchtung zu sorgen. Bei den Vorüberlegungen anlässlich eines Treffens der Gewerbetreibenden fiel die Wahl auf den Herrnhuter Stern. Es wurden ingesamt 13 Sterne beim BIWAQ Projekt angefordert. Die Bestellung, Auslieferung und teilweise auch die Montage erfolgte ebenfalls durch die BIWAQ Mitarbeiter.

 

Mittlerweile sind die ersten Sterne montiert, wie z.B. bei der Druckerei von der Eltz und der Feinmetzgerei Hachenthal (siehe Foto). Die Sterne verbreiten eine schöne vorweihnachtliche Stimmung und es ist nun schon von Weitem zu sehen, wo sich die interessanten Geschäfte im Quartier befinden.

 

Es gibt aber noch viele Unternehmen, die sich bisher nicht beteiligt haben, aber vielleicht sind sie ja im nächsten Jahr dabei???

 

 

28.09.2018

 

Erntedankfest im Nordbeet

 

Am 27.09. feierten die Nutzerinnen und Nutzer des Interkulturellen Nachbarschaftsgartens ‚Nordbeet‘ das Ende der zweiten Gartensaison mit einem kleinen Erntedankfest bei Kaffee, Tee und süßen Leckereien. Hierzu luden Sie Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers, Unternehmen und Projektverantwortliche ein um den aktuellen Stand des Gartens zu begutachten und gemeinsam ins Gespräch zu kommen.

 

Leider kam kaum eine Resonanz aus dem Quartier, dafür aber einige Vertreter aus dem Rathaus und dem Stadtteilforum, was uns sehr gefreut hat. Auch wenn wir uns über etwas mehr Besuch gefreut hätten war es doch ein schönes Fest bei herrlichem Spätsommerwetter.

 

Wie bei dem sagenhaften Sommerwetter 2018 nicht anders zu erwarten, war die Ernte in diesem Jahr ausgesprochen reichhaltig ausgefallen. Leider nutzen dies auch einige Personen, die nicht zu den Gartennutzern zählen und ernteten fleißig ab. Für die eigentlichen Nutzer war dies natürlich sehr ärgerlich. Wenn einmal einzelne Früchte geernte werden, hat wohl niemand etwas dagegen. In einigen Parzellen ist dies aber leider flächendeckend geschehen. Trotzdem wollen alle weiter machen und hoffen, dass im nächsten Jahr nicht mehr ganz so viel ‚fremdgeerntet‘ wird.

 

Wie einigen vielleicht schon bekannt ist, endet das BIWAQ Projekt, welches den Nachbarschaftsgarten bisher betreut hat zum Ende diesen Jahres. Wie verschiedene andere Projektansätze auch, soll insbesondere der Garten auch zukünftig weitergeführt  werden. In welcher Form das erfolgen kann und wird, darüber wird im Moment noch diskutiert.

08.09.2018

Stadtteilfest Nördliche Innenstadt

 

Das Stadtteilfest Nördliche Innenstadt wurde am 08. September erstmalig auf dem Martin Luther Platz hinter der Versöhnungskirche gefeiert. Es war in jeglicher Hinsicht ein großer Erfolg. Von 14 bis 20 Uhr feierten hunderte von Menschen unterschiedlichster Herkunft auf und neben der Freifläche. Bei tollem spätsommerlichen Sonnenwetter kamen Jung und Alt auf ihre Kosten.

Veranstalter war das Stadtteilforum Nördliche Innenstadt. Bei der Eröffnung sprachen Ludwig Heil (JMD-iQ und BIWAQ) und Frau Oberbürgermeisterin Christiane Blatt. Nach den Kindern der Grundschule Bergstraße und dem deutsch-syrischen Chor übernahmen die 60’s Revival die Bühne, auf der am Ende der Veranstaltung Rap und HipHop vom Jugendzentrum präsentiert wurden. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ gab es Informationen über die sozialen Träger, Kreativangebote und einen Kinderflohmarkt. Auch für den Magen wurde einiges geboten: neben dem klassischen Schwenker und der Roschdwurschd gab es syrische Spezialitäten, sowie Kaffee, Kuchen und Waffeln. Im Nachbarschaftsgarten „Nordbeet“ stand das Märchenzelt des Mehrgenerationenhauses (MGH) und es gab eine Zaubervorführung.

Nach diesem erfolgreichen Fest waren sich alle einig, dass es auf jeden Fall eine Fortsetzung geben muss – voraussichtlich in zwei Jahren auf dem dann neu gestalteten Platz.

 

Foto: Irene von der Eltz

19.06.2018

„Völklingen feiert“ 

Nachbarschaftskaffee im Quartier

Am Montag, 18. Juni, fand in der nördlichen Innenstadt von Völklingen ein erster Nachbarschaftskaffee hinter der Versöhnungskirche an der Poststraße statt. In der Zeit von 15:00h-18:00h konnten die Anlieger und Bewohner sich bei Kaffee und Kuchen näher kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen.

 

Bei mildem und trockenem Wetter konnte die Veranstaltung im Freien stattfinden.

Nach zögerlichem Start kamen im Laufe des Nachmittags ca. 40 Besucher um sich mit Kaffee und Kuchen zu stärken und miteinander zu reden.

 

Pfarrerin Rita Wild, quasi Hausherrin der Veranstaltung, war ganz begeistert von der Idee des Nachbarschaftskaffees und hat die Organisatoren der Diakonie in Ansprache und Bewirtung der Gäste tatkräftig unterstützt.

 

Es zeigt sich, dass der Martin-Luther-Platz mit dem Spielplatz, ein zentraler Treffpunkt im Quartier ist und von den Bewohnern nachmittags gerne genutzt wird. Durch die Neugestaltung des Geländes wird sich die Akzeptanz als zentrale Anlaufstelle noch verstärken.

 

Die Veranstaltung wurde geplant und umgesetzt vom BIWAQ Projekt, dem Mehrgenerationenhaus und dem Projekt JMD iQ in Völklingen.(ds/gw)

 

11.06.2018

Patchwork in der City –
                           ein Teppich der Vielfalt

 

Am Freitag, den 8. Juni haben sich Frauen der Textilwerkstatt des Völklinger BIWAQ-Projektes ‚Besser leben und arbeiten im Quartier‘ an dem Projekt der Künstlerin Annette Orlinski beteiligt.

 

In dieser Aktion sollte ein überdimensionaler PatchWork-Teppich entstehen, der die Vielfalt der Stadt Saarbrücken (und benachbarter Städte) wiederspiegelt. Ein wichtiger Aspekt dieses Projektes war es, eine offene Kommunikation zwischen Kulturen, Religionen und Generationen anzustoßen.

 

Aufgabe für die Beteiligten Gruppen war es, aus unterschiedlichen nicht mehr benötigten Materialien (Altkleider, Wollreste etc.)  Quadrate von ca. einem Meter Seitenlänge zu erstellen, die dann zu einem großen PatchWork-Teppich zusammengesetzt werden sollten.

 

Unter Anleitung der BIWAQ Mitarbeiterinnen Ute Wilegala und Jeanette Jerschl gestalteten die BIWAQ Teilnehmerinnen ein Quadrat, welches wiederum aus mehreren bunten Granny Square Einzelteilen zusammengesetzt wurde. Zusammen mit ca. 30 weiteren Exponaten wurde der Teppich schließlich am 8. Juni nach einem Marsch durch die Innenstadt vor der Europa Galerie in Saarbrücken präsentiert. Etwa 400 Besucher besuchten die Ausstellung, die von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz eröffnet wurde. 

ds

21.04.2018

 

Erste Pflanzentauschbörse in VK

 

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen organisierte das BIWAQ Projekt zusammen mit dem Mehrgenerationenhaus Völklingen am Samstag, den 23. April 2018 auf dem Martin-Luther-Platz die erste Völklinger Pflanzentauschbörse


Die Idee dahinter war, überzählige Garten- und Zimmerpflanzen, Stauden und Saatgut, die selbst nicht mehr verwendet werden können, weiter zu geben, damit sie nicht auf dem Kompost landen. Im Idealfall per Tausch - nach Absprache sollte der Erwerb aber auch über ein Entgelt bzw. Spende möglich sein. Neben dem bunten BIWAQ-Bauwagen wurden vergangenen Samstag also einige Tische, Bänke und Stühle unter schützenden Pavillons aufgestellt. Dort hatte Jeanette Jerschl (Anleiterin im BIWAQ Projekt) dann ihr Angebot an vorgezogenen Pflanzen, Stauden und Ablegern aufgebaut: darunter fanden sich  Zucchini- und Tomatensetzlinge, Minze, Storchenschnabel, Ziergräser, Maiglöckchen und viele weitere Artikel, die das Gärtnerherz erfreuen. 


Auf einem zweiten Tisch daneben bot Elfi Rinkenbach zahlreiche Sansevierien und Grünlilien an - sehr beliebte Zierpflanzen für die Fensterbank - welche sie den Winter über vermehrt hatte. Alexander Benzmüller (Sprecher der AG Saubere Stadt und Tierschützer) stieß etwas später mit einer vollgeladenen Schubkarre dazu und eröffnete den dritten Tisch. Er hatte u.a. Topinambur-Pflanzen im Angebot, die wunderschöne, sonnengelbe Blüten bilden. Ihre Wurzelknollen sind dabei sogar essbar!


Schon vor offiziellem Beginn kamen die ersten interessierten Besucher aus der Nachbarschaft vorbei, um zu sehen, was dort Ungewöhnliches auf der sonst meist ungenutzten Freifläche geboten wurde. Manche hatten zuvor schon von der Veranstaltung gehört, andere kamen ganz zufällig vorbei und wurden mit viel gärtnerischem Fachwissen von Jeanette Jerschl bei der Wahl ihrer Pflanzen beraten. Gegen Ende ist das Pflanzenangebot bis auf ein paar wenige Reste zusammengeschrumpft. Frau Rinkenbach war am Ende der Veranstaltung zufrieden, einige ihrer Ableger verkauft zu haben und im Gegenzug ein Tomatensetzling sowie ein paar weitere Pflänzchen ergattert zu haben. 


Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung und alle Beteiligten wünschten sich eine Wiederholung im nächsten Jahr.

SZ Artikel vom 23.04.2018
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12.03.2018

Picobello 2018

 

Am 9. März hat sich das BIWAQ Projekt der Diakonie Saar an der Picobello Aktion 2018 im Quartier ‚Nördliche Innenstadt von Völklingen‘ beteiligt.

 

Sauberkeit ist ein ständiges Thema in Völklingen. Daher hat sich auch das BIWAQ Projekt ‚Besser leben und arbeiten im Quartier‘ diesem Thema angenommen. Seit Mitte vorletzten Jahres sammelt der Quartiershausmeister des Diakonischen Werkes mit seinem Team täglich Müll im Quartier auf. „Hier gibt es immer genug Arbeit“ sagt der Quartiershausmeister Jürgen Schmitt „wenn wir morgens anfangen, ist es immer so, als ob noch nie jemand Müll aufgesammelt hätte“. Darüber hinaus wurden vom BIWAQ-Projekt im Quartier zusätzliche Mülltonnen installiert, die auch regelmäßig von den Mitarbeitern geleert werden.

 

Zusätzlich beteiligt sich das BIWAQ-Projekt neben den regelmäßigen Säuberungsarbeiten auch jährlich am Picobello-Tag. Durch diese Aktion möchte das Projekt auf die immer noch bestehende Müllproblematik hinzuweisen und dazu sensibilisieren, selbst mit auf die Sauberkeit im Quartier zu achten. Bedauerlicherweise ist niemand aus dem Quartier dem Aufruf des Projektes gefolgt, sich an der Aktion zu beteiligen. Daher hat der Trupp in diesem Jahr nur aus 10 Mitarbeitern und Teilnehmern des Projektes selbst bestanden, die dem trüben Regenwetter getrotzt haben und die Straßenzüge des Quartiers vom überall herumliegenden Müll berfreit haben. Als Belohnung gab es dann anschleßend im Café VALZ einen kleinen Imbiss und warme Getränke.

 

Pressebericht SZ

 

 

 

02.02.2018

 

Unternehmer - Stammtisch

 

Ein erstes Treffen der Unternehmen, die in der 'Nördlichen Innenstadt Völklingen' angesiedelt sind, hat am 31.01.2018 im Ristorante Kurtz stattgefunden

 

„Warum in die Ferne schweifen ….“ lautet der Titel des Branchenführers  für die Nördliche Innenstadt Völklingen, der im Frühjahr letzten Jahres erschienen ist. Dies war neben Maßnahmen zur Förderung der Sauberkeit im Quartier und dem Versuch, Leerständen im Quartier einer neuen Nutzung zuzuführen eine Maßnahme des BIWAQ Projektes zur Unterstützung der Unternehmen im Quartier.


Als nächsten Schritt wollte das BIWAQ Team die Unternehmen des Quartiers an einen Tisch bringen, um gemeinsam zu überlegen, was getan werden könnte, um die Situation für die Unternehmen im Stadtteil zu verbessern – was BIWAQ dazu beitragen kann, was aber auch die Unternehmer selbst in gemeinsamen Aktionen leisten könnten.


Ein erstes Treffen hat nun stattgefunden – am 31.01. im Ristorante Kurtz. In einer gemütlichen Runde wurde kurz der Hintergrund des Treffens erläutert und bei einem leckeren Abendimbiss erste Ideen ausgetauscht. Themen waren: Organisation bzw. Unterstützung eines Weihnachtsmarktes vor der Versöhnungskirche, einheitliche Weihnachtsbeleuchtungen an den Geschäften (Adventssterne), Blumenkübel oder Pflanzpyramiden und die Bepflanzung von Baumscheiben. Als schwierige Dauerthemen haben sich erwiesen die Sauberkeit im Quartier und die leerstehenden Ladenlokale. Trotz des Einsatzes des Quartiershausmeisters und das Anbringen von zusätzlichen Mülltonnen konnte noch nicht die Sauberkeit im Quartier erreicht werden, die von den meisten Bewohnern und Unternehmen im Quartier gewünscht wird. Hier bedarf es sicherlich noch weiteren Maßnahmen um das Ziel zu erreichen.


Zum Abschluss des Treffens waren sich alle darüber einig, dass der Austausch sehr interessant und wichtig war und dass man sich in einem vierteljährliches Turnus den Austausch fortführen möchte.

 

Der nächste Stammtisch wird am 09.05.2018 um 18:30 Uhr stattfinden. Hierzu erfolgt aber noch eine separate Einladung.


Ganz besonders würden wir uns natürlich darüber freuen, wenn der Kreis der teilnehmenden Unternehmer sich noch erweitern würde ….

 

24.01.2018

 

QZ - Ausgabe 4

Soeben ist die vierte Ausgabe der Quartierszeitung aus der Druckerei gekommen.

 

Ein Großteil der Zeitungen wird in den nächsten Tagen in die Haushalte der Nördlichen Innenstadt verteilt. Sollten Sie nicht in der Nördlichen Innestadt wohnen oder kein Exemplar erhalten, können sich im Café VALZ in der Gatterstraße ein Exemplar abholen oder auf dieser Website herunterladen.

 

Und falls Sie selbst einen Artikel zum Leben in der Nördlichen Innenstadt schreiben wollen, schicken Sie uns einfach einen Artikel per Mail zu.

 

Da es im BIWAQ auch darum geht, die wirtschaftliche Situation im Stadtteil zu verbessern, erhalten die ortsansässigen Firmen auch die Gelegenheit, sich in der Zeitung vorzustellen. Bei Interesse können Sie sich gerne bei uns melden. Einer unserer Redakteure wird dann mit Ihnen ein kurzes Gespräch führen und daraus einen Artkel für die kommende Ausgabe machen.

 

Quartierszeitung - Ausgabe 4
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22.01.2018

"Es Trottwa is kei Müllkipp!"

 

Gemäß diesen Mottos findet man im Quartier seit einigen Wochen neue Mülleimer des Projektes „BIWAQ – Besser Leben und Arbeiten im Quartier“.

 

Seit Sommer 2016 sorgt der Quartiershausmeister in der Innenstadt für Sauberkeit und Ordnung auf den Wegen. Doch um auch jeden einzelnen Bewohner des Quartiers noch einmal anzusprechen, installierte das Projekt BIWAQ einige neue Mülleimer. Gut zu erkennen an den witzigen Slogans auf leuchtend orangenem Hintergrund sollen sie dabei helfen, auch weiterhin für Sauberkeit im Quartier zu sorgen.

Die Mülleimer befinden sich an sechs Standorten im Quartier: in der Etzelstraße Ecke Hofstattstraß, in der Bergstraße Ecke Gatterstraße, in der Gatterstraße direkt gegenüber des Café VALZ, in der Kreppstraße Ecke Bergstraße, in der Hochstraße Ecke Poststraße und in der Kühlweinstraße am Schillerplatzcarée.

11.12.2017

Beste Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt im Hof

 

Am 09.12.2017 veranstaltete das BIWAQ-Projekt einen kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt im Innenhof des Hauses der Diakonie in der Gatterstraße. Weihnachtlich geschmückte Holzhäuser und ein prächtiger Weihnachtsbaum zauberten ein wenig vorweihnachtliche Stimmung ins Quartier  ‚Nördliche Innenstadt‘.

 

 Bei klirrend kaltem Winterwetter genossen die Besucher herrlich warmen, gewürzten Winterpunsch und konnten dem mittelalterlichen Barden bei seinen Liedern quer durch die Jahrhunderte lauschen. Es herrschte eine gelöste Atmosphäre und es wurden sogar traditionelle Tänze aufgeführt. Schnell hielt es auch die Kleinsten nicht mehr auf den Bänken und es wurde ausgelassen getanzt und gefeiert.

 

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Die heißen Würstchen und dampfende, frische Waffeln waren unter Besuchern, wie Mitarbeitern sehr begehrt. Wer noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenke war, konnte an den beiden Kreativständen winterliche Weihnachtsmützen, selbst gebaute Nistkästen oder liebevoll gestaltete Holzfiguren erstehen.

 

Auch das Café Valz war geöffnet. Im mollig warmen Nebenzimmer lauschten Groß und Klein Frau Raphaela Leue, wie sie spannende Weihnachtsgeschichte vortrug. Bei Kaffee und Kuchen konnte man sich schnell nochmal aufwärmen, bevor es wieder hinaus ins Freie ging.

 

Der Weihnachtsmarkt im Hof stieß durchgehend auf breite Zustimmung. Viele freuten sich, dass  zumindest ein kleines, weihnachtliches Fest in der Innenstadt zustande kam. Im nächsten Jahr wäre es sicherlich schön, einen größeren Weihnachtsmarkt auf dem Martin Luther Platz zu organisieren, gemeinsam mit den Gewerbetreibenden und anderen Interessierten.

16.11.2017

 

Weihnachtsmarkt im Hof

Wie bereits vor zwei Jahren bei der Auftaktveranstaltung zum neuen BIWAQ-Projekt lädt die Diakonie Saar zu einem Weihnachtsmarkt im Innenhof des

Café VALZ in die Gatterstraße 13 ein. 

 

 

Leider gibt es schon seit einiger Zeit keinen Weihnachtsmarkt mehr in der Stadtmitte von Völklingen, was von vielen Bewohnerinnen und Bewohnern sehr bedauert wird. Daher möchte das Projekt ‚Besser leben und arbeiten im Quartier‘ mit seinem Weihnachtsmarkt ein wenig vorweihnachtliche Stimmung im Quartier aufkommen zu lassen.

Der Weihnachtsmarkt findet am Samstag, den 09.12.2017 zwischen 15 und 19 Uhr statt. An mehreren Ständen finden Sie Produkte aus den Kreativwerkstätten des BIWAQ-Projektes und einen Stand mit Schmuck und Dekoartikeln. Selbstverständlich ist auch für Ihr leibliches Wohl mit warmen Getränken und kleineren Speisen gesorgt. Das Ganze wird musikalisch durch einen mittelalterlichen Barden begleitet und im Café werden weihnachtliche Kurzgeschichten vorgelesen, die Sie möglicherweise an ‚Alte Zeiten‘ erinnern werden.

Zu dem kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt sind Alle herzlichst eingeladen.

 

 

16.10.2017

 

QZ - Ausgabe 3

Soeben ist die dritte Ausgabe der Quartierszeitung aus der Druckerei gekommen.

 

Ein Großteil der Zeitungen wird in den nächsten Tagen in die Haushalte der Nördlichen Innenstadt verteilt. Sollten Sie nicht in der Nördlichen Innestadt wohnen oder kein Exemplar erhalten, können sich im Café VALZ in der Gatterstraße ein Exemplar abholen oder auf dieser Website herunterladen.

 

Und falls Sie selbst einen Artikel zum Leben in der Nördlichen Innenstadt schreiben wollen, schicken Sie uns einfach einen Artikel per Mail zu.

 

Da es im BIWAQ auch darum geht, die wirtschaftliche Situation im Stadtteil zu verbessern, erhalten die ortsansässigen Firmen auch die Gelegenheit, sich in der Zeitung vorzustellen. Bei Interesse können Sie sich gerne bei uns melden. Einer unserer Redakteure wird dann mit Ihnen ein kurzes Gespräch führen und daraus einen Artkel für die kommende Ausgabe machen - wie in der aktuellen Ausgabe die Fa. AVALON.

 

Quartierszeitung Ausgabe 3
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29.09.2017

Abschluss der Interkulturelle Woche in Völklingen

 

Vielfalt auf dem 'Nordbeet' 

 

Kräuter, Tomaten, Zucchini, Bohnen und Salat – der interkulturelle Garten in der Nördlichen Innenstadt in Völklingen kann die ersten Früchte seiner Arbeit ernten. Direkt neben der Versöhnungskirche ist eine kleine Idylle interkulturellen Miteinanders entstanden. Zum Abschluss der interkulturellen Woche stellte das Projekt „Besser leben und arbeiten im Quartier BIWAQ“ der Diakonie Saar letzten Freitag vor, was seit Anfang des Jahres im ehemaligen Pfarrgarten entstanden ist.

 

Fünf türkische Familien, fünf syrische und zwei Einzelpersonen bewirtschaften zwölf Parzellen, die um zwei Wasserstellen angelegt sind. In der Mitte befindet sich eine Rasenfläche und eine Überdachung für gemeinsame Aktivitäten. Die Planung und die Infrastruktur realisierte die Stadt Völklingen über das Programm „Soziale Stadt“. BIWAQ Mitarbeiterin Jeanette Jerschl betreut das Projekt. Sie ist immer wieder vor Ort, gibt Tipps und ist Ansprechpartnerin. Einmal wöchentlich gärtnern sie zusammen und tauschen sich aus. „Im Winter werden wir uns in größeren Abständen treffen. Wir wollen überlegen, wie es 2018 im Nordbeet weiter geht und wie wir gemeinsam Pflanzen besorgen können“, erklärt die Anleiterin. Durch gemeinsame Aktivitäten möchte das BIWAQ-Team den Zusammenhalt der beteiligten Frauen und Männer stärken und es soll auch offene Angebote für Nichtnutzer geben.

 

Dass Besucher gerne mal vorbei schauen, zeigte sich beim Imbiss im Anschluss an das  gemeinsame Nationengebet zur Interkulturellen Woche in der Versöhnungskirche. „Wir müssen untereinander Frieden halten“, sagte Oberbürgermeister Klaus Lorig bei der Veranstaltung. Das Gemeinschaftsprojekt von Stadt, Kirchengemeinde und Diakonie leiste dazu einen wichtigen Beitrag.

 

Zwei Parzellen sind auf dem Nordbeet noch frei. Ein türkischer Teilnehmer wünschte sich im Gespräch beim Imbiss noch mehr deutsche Beteiligung. In den kommenden Wochen werden die Beete aber erst einmal winterfest gemacht. „Wir werden Gelbsenf als Gründüngung aufbringen, damit der Boden nicht so auslaugt“, erklärt Jerschl.

 

 

29.08.2017

Unser Projekt 'Nordbeet' wurde für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2017 nominiert

 

Aus über 1.300 Einreichungen für den Deutsche Nachbarschaftspreis wurden 66 Projekte aus 16 Bundesländern ausgewählt. Wir sind stolz, unter den Top 5 unsers Bundeslandes zu sein
und warten gespannt auf die Expertenjury, die in den nächsten Tagen die Landessieger kürt.

 

Seit die www.nebenan.de Stiftung den Deutschen Nachbarschaftspreis ins Leben gerufen hatte, gingen in nur wenigen Wochen über 1.300 Bewerbungen aus ganz Deutschland ein. Die Stiftung wählte anhand eines definierten Punktesystems 66 herausragende Projekte aus, die unter  www.nachbarschaftspreis.de/de/ausgezeichnet/ausgezeichnet/ präsentiert werden. Wir sind sehr stolz, dass unser Projekt 'Nordbeet' unter den Top 5 unseres Bundeslandes ist und wir mit unserem Engagement nachweislich einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

 

„Der Deutsche Nachbarschaftspreis würdigt erfolgreiche Beispiele, wie Nachbarn Brücken zwischen Kulturen und Generationen bauen und sich dabei miteinander und füreinander engagieren. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, sagt der Bundesminister des Innern und
Schirmherr des Deutschen Nachbarschaftspreises, Dr. Thomas de Maizière.
Eine unabhängige Expertenjury wird in den nächsten Tagen unter allen Nominierten 16 Landessieger küren, die am 13. September 2017 in Berlin ausgezeichnet werden und ein Preisgeld von 2.000 Euro für ihr jeweiliges Projekt erhalten. Alle Landessieger bekommen zudem die Chance auf die Auszeichnung zum Bundessieger.

Eine weitere Jury wird unter allen Landessiegern drei Bundessieger (1. Platz 15.000 Euro, 2. Platz 7.000 Euro und 3. Platz 5.000 Euro) bestimmen. Diese werden auf der Preisverleihung am 13. September 2017 bekannt gegeben und vom Schirmherr des Deutschen Nachbarschaftspreises 2017, Dr.Thomas de Maizière, Bundesminister des Innern, persönlich ausgezeichnet. Der Deutsche Nachbarschaftspreis ist mit insgesamt über 50.000 Euro dotiert, die nachbarschaftlichem Engagement direkt
zugute kommen.

 

Jetzt heißt es also Daumen drücken, dass wir in die nächste Runde kommen und bei der Preisverleihung am 13. September in Berlin dabei sein können.
 

14.07.2017

 

"Martin-Luther-Platz"

 

Solange die weitere Nutzung des Geländes, auf dem einst das Martin-Luther-Haus der evangelischen Kirchengemeinde stand, noch nicht feststeht, hat sich das BIWAQ Projekt dieser Brachfläche angenommen.

 

Nach dem Abriss des Martin-Luther-Hauses lag das Grundstück lange Zeit brach bzw. wurde teilweise auch als Lagerplatz für Baumaterialien genutzt. Als das Materiallager aufgelöst wurde, war es eine Steinwüste, in der nach und nach das Unkraut überhand nahm.

 

Da eine Zielsetzung des BIWAQ Projektes darin besteht, das Quartier attraktiver zu gestalten und zusätzliche Grünflächen anzulegen, hatten Mitwirkende des BIWAQ Projektes im vergangenen Jahr damit begonnen, die Fläche von Steinen und Müll zu befreien und das Unkraut zu entfernen. Dabei wurden drei "grüne Inseln" stehen gelassen um zu zeigen, was die Natur alles selbst, ohne Beitun eines Gärtners, hier ansiedelt.

 

In der ersten Julihälfte wurden nun zwei Ruhebänke und ein Hochbeet aufgestellt. Zusätzlich wurde ein Bauwagen installiert, der zunächste den Quartiershausmeistern und den Gärtnern als Unterstand bei Regen dienen soll.

 

Leider wird der Platz immer noch als Hundetoilette genutzt, was nicht nur sehr unappetitlich, sondern auch für diejenigen, die hier mähen kaum mehr zumutbar ist. Daher appelliert das BIWAQ Team an die Hundebesitzer nochmal dringend, Tüten zur Beseitigung der Hinterlassenschaften zu benutzen - ein Tütenspender ist vor Ort installiert.

Presseartikel Wochenspiegel 28.08.2017
WS_ML_Platz_0817.pdf
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23.06.2017

 

QZ - Ausgabe 2

Soeben ist die zweite Ausgabe der Quartierszeitung aus der Druckerei gekommen.

 

Ein Großteil der Zeitungen ist bereits in den Haushalten der Nördlichen Innenstadt verteilt worden. Sollten Sie nicht in der Nördlichen Innestadt wohnen oder kein Exemplar erhalten haben, können sich im Café VALZ in der Gatterstraße ein Exemplar abholen oder auf dieser Website herunterladen.

 

Und falls Sie selbst einen Artikel zum Leben in der Nördlichen Innenstadt schreiben wollen, schicken Sie uns einfach einen Artikel per Mail zu.

 

Quartierszeitung Ausgabe 2
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10.05.2017

 

Ab ins Grüne

Unter diesem Motto startete Anfang Mai ein neuer Fahrradverleih in der Nördlichen Innenstadt von Völklingen. In Zusammenarbeit mit ‚Zweirad Ferring‘ setzt das Projekt ‚Besser leben und arbeiten im Quartier‘ dieses neue Angebot um. 

 

Die kalten Tage gehen langsam vorbei, überall grünt und blüht es mittlerweile und so zieht es uns alle wieder mehr nach draußen. Und da sich Völklingen ja direkt an der Saar befindet, liegt es natürlich nahe, den gut ausgebauten Fahrradweg für eine Tour ins Nördliche Saarland oder Richtung Frankreich zu nutzen. Sportlichere Menschen denken vielleicht sogar an eine Tour nach Lothringen rein oder Richtung Losheimer Weiher. Leider ist nicht immer ein Fahrrad greifbar und direkt ein Fahrrad kaufen ist dann Vielen doch zu teuer.

Daher gibt es ab sofort einen neuen Fahrradverleih in Völklingen. Der Verleih selbst erfolgt über ‚Zweirad Ferring‘ in der Poststraße 51. Zur Verfügung gestellt wurden die Fahrräder vom BIWAQ Projekt des Diakonischen Werkes und auch die Wartung der Räder wird über dieses Projekt organisiert.

Der Verleih ist während der der üblichen Geschäftszeiten von ‚Zweirad Ferring‘ möglich: Wochentags zwischen 9 und 12 Uhr bzw. 14.30 und 18 Uhr, an Samstagen von 9 bis 12.30 Uhr. Preise und die Verfügbarkeit von Rädern können Sie direkt im Fahrradgeschäft von Herrn Ferring  erfragen unter Tel: 06898/ 2 63 85. Weitere Informationen finden Sie aus dieser Seite unter 'Angebote'. 

 

11.04.2017

 

Quartierszeitung

Die Zeitung für das Quartier 'Nördliche Innenstadt Völklingen'

 

Die Quartierszeitung ist eine Initiative des BIWAQ Projektes „Besser leben und arbeiten im Quartier“.


Neben der Wiederbelebung des Café VALZ in der Gatterstraße hat das Projekt unter anderem Beschäftigungsangebote für Langzeitarbeitslose geschaf-fen, einen Begleitdienst für Senioren aufgebaut, den Quartiershausmeister ins Leben gerufen und die Vorarbeiten für einen Nachbarschaftsgarten getroffen (einen ausführlichen Bericht finden Sie in dieser Ausgabe). Ein Branchen-führer für die Nördliche Innenstadt wird im März erscheinen und steht be-reits jetzt online auf www.biwaq-vk.de.


Mit der Quartierszeitung möchte das BIWAQ-Team Ihnen seine Angebote und Aktivitäten näher bringen und über aktuelle Entwicklungen im Quartier informieren. Aber auch Sie sind eingeladen, sich mit einem eigenen Artikel an der Zeitung zu beteiligen. Wenn Ihnen irgend etwas auf dem Herzen liegt, wenn Ihnen etwas im Quartier der Nördlichen Innenstadt besonders gut gefällt oder ärgert, dann schreiben Sie es auf und schicken es uns zu. Und wenn Ihnen das Schreiben nicht so liegt, nehmen Sie einfach telefonisch oder per Mail Kontakt mit uns auf. Wir kommen gerne bei Ihnen vorbei und nehmen auf, was Sie über unseren Stadtteil berichten möchten.


Darüber hinaus würden wir uns auch darüber freuen, wenn Geschäftstreibende sich mit einer kleinen Anzeige an der Finanzierung des Blattes beteiligen würden. Bei Interesse wenden Sie sich einfach an unser Redaktionsteam.

 

Die Zeitung finden Sie im DOWNLOAD Bereich dieser Website.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 15.05.2017

 

 

06.04.2017

Warum in die Ferne schweifen …

Branchenführer für das Quartier Nördliche Innenstadt Völklingen

 

Im Rahmen des BIWAQ Projektes ‚Besser leben und arbeiten im Quartier‘ hat das Diakonische Werk an der Saar (DWSAAR) einen Branchenführer ‚Nördliche Innenstadt Völklingen‘ erstellt. Die Broschüre weist auf die vielfältigen Angebote von Firmen und Geschäften im Stadtteil hin und möchte zur Nutzung der Angebote animieren. 25 Unternehmen haben sich an dieser Aktion beteiligt. Das Heft liegt in den beteiligten Geschäften und Unternehmen sowie an zentralen Orten im Quartier zur kostenlosen Mitnahme aus.

 

"Mit dem Branchenführer soll darauf hingewiesen werden, welche Einkaufsmöglichkeiten im Quartier bestehen. Somit stärkt der Branchenführer den Kontakt zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Geschäftswelt in der unmittelbaren Umgebung", erklärt Klaus Lorig, Oberbürgermeister von Völklingen, bei der öffentlichen Vorstellung in der beteiligten Weinhandlung „VIF – Wein erleben“.

 

Seit Mitte 2015 beteiligt sich das Projekt ‚Besser leben und arbeiten im Quartier‘ an der sozialen und wirtschaftlichen Förderung des Quartiers Nördliche Innenstadt. „Die Stärkung der lokalen Ökonomie ist eine wesentliche Zielsetzung von BIWAQ“, erläutert Jutta Kraß, Referentin der Jugendberufshilfe im DWSAAR. „Mit dem Branchenführer möchten wir den Bekanntheitsgrad der Firmen im Quartier stärken und auf die Vielfalt der Angebote hinweisen“.

 

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie über die Telefonnummer 06898 / 69 02 11 02 oder per Mail: biwaq-qb@dwsaar.de 

 

 

13.03.2017

Picobello im Quartier

 

Am 10. März hat das Diakonische Werk an der Saar eine Picobello Aktion im Quartier ‚Nördliche Innenstadt von Völklingen‘ organisiert. Insgesamt 18 Teilnehmende, Mitarbeiter und Bewohner des Stadtteils  haben sich an diesem Freitag getroffen um die Straßenzüge im Quartier von dem nie enden wollenden Müllaufkommen zu befreien.

 

Sauberkeit ist ein ständiges Thema in Völklingen. Daher hat sich auch das BIWAQ Projekt ‚Besser leben und arbeiten im Quartier‘ diesem Thema angenommen. Seit Mitte letzten Jahres sammelt der Quartiershausmeister des Diakonischen Werkes mit seinem Team täglich Müll im Quartier auf. „Hier gibt es immer genug Arbeit“ sagt der Quartiershausmeister Jürgen Schmitt „wenn wir morgens anfangen, ist es immer so, als ob noch nie jemand Müll aufgesammelt hätte“.

 

Aus diesem Grund hat sich auch das BIWAQ Team entschlossen, an dem Picobello Tag zu beteiligen. Es ist zwar eine eher symbolische Aktion, aber es hat den Mitwirkenden, die ansonsten nichts mit diesem Thema zu tun haben, vor Augen geführt wie extrem das Müllaufkommen ist und wie mühselig seine Beseitigung ist. Darüber hinaus hofft das Team natürlich auch ein wenig Vorbild gewesen zu sein und für das Thema sensibilisiert zu haben. So haben sich auch einige Bewohnerinnen und Bewohner des Viertels anerkennend geäußert und sich für die Aktion bedankt.

 

20.02.2017

 

Ladenlokale neu beleben

 

Das Diakonische Werk an der Saar möchte im Rahmen des BIWAQ-Projektes ‚Besser leben und arbeiten im Quartier‘ Ladenleerstände in der Nördlichen Innenstadt wiederbeleben – beispielsweise durch die Nutzung der Schaufenster als Ausstellungsfläche für Künstler.

 

Viele Ladenlokale im Quartier stehen leer, das Umfeld verdreckt und die Straßenzüge erhalten dadurch einen oftmals trostlosen Ausdruck. Einige Künstler haben sich im Café-Valz gemeldet, dass sie Räumlichkeiten für Ausstellungen suchen oder auch Ladenlokale als Atelier anmieten würden. Hier möchte das Projekt vermitteln. „Wenn es schon nicht gelingt, diese Ladenlokale zu vermieten,“ argumentiert Projektkoordinator Dieter Schumann, „so könnte man doch Künstlern die Schaufenster als Ausstellungsfläche zur Verfügung stellen.“ Das Ladenlokal würde dadurch aufgewertet, das Umfeld sauber gehalten. Kommt eine reguläre Vermietung zu Stande, würden die Künstler die genutzte Fläche umgehend räumen.

 

Laden- und Hausbesitzer sind daher aufgerufen, sich im BIWAQ-Projekt zu melden. Die Mitarbeitenden stellen dann den Kontakt zu den interessierten Künstlern her. Melden Sie sich entweder telefonisch bei Miriam Wiesen 06898 690211-22 oder Dieter Schumann 06898 69 02 11-02 oder schreiben Sie eine Mail an biwaq-qb@dwsaar.de.

 

10.02.2017

Noch freie Plätze im Senioren-Selbstbehauptungskurs


Das Völklinger Projekt BIWAQ „Besser leben und arbeiten im Quartier“ bietet im März einen Selbstbehauptungskurs für Seniorinnen und Senioren an. Dort sind noch Plätze frei.

 

Bei dem Training mit Gewaltschutztrainerin Hildegard Schulz-Jungmann lernen Senioren, wie sie selbstbewusst auf beispielsweise unerwünschte Telefonanrufe reagieren können. Übungen zur Körpersprache und der Stimme fördern Sicherheit im Auftreten. Das gilt für Situationen an der Haustür, am Telefon, beim Einkauf, im Bus, bei der Bank oder beim Arzt. Kurze theoretische Blöcke wechseln mit praktischen Übungen, Gruppenarbeit und Gesprächen ab.

 

Der Kurs findet an fünf Donnerstagen im März in der TVV Halle, Gatterstraße 15-17, statt. Erster Termin ist der 2. März um 17 Uhr. Für alle fünf Termine zusammen wird ein Unkostenbeitrag von 5 Euro erhoben.

 

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung bis 20. Februar gebeten. Telefon 06898 91476 -21 oder -10 sowie per Mail an biwaq-qb@dwsaar.

 

18.01.2017

 

Interkultureller Nachbarschaftsgarten an der Versöhnungskirche:

Erster Spatenstich

 

Die Einrichtung eines "interkulturellen Nachbarschaftsgartens" ist ein langfristig angelegtes städtebauliches Projekt, das im Rahmen des Förderprogramms "Soziale Stadt" in Verbindung mit dem Programm "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier" (BIWAQ) durchgeführt wird. Der Nachbarschaftsgarten soll in der Nördlichen Innenstadt dazu beitragen, Nachbarschaften und das Miteinander der Kulturen zu stärken sowie das Wohnumfeld aufzuwerten. Bevor der Garten allen Bewohnern des Quartiers der Nördlichen Innenstadt zur Verfügung steht, gilt es, das lange brach liegende Gelände direkt neben der Versöhnungskirche aufzubereiten und die für eine Gartennutzung erforderliche Infrastruktur zu errichten.

 

Mit dem Spatenstich wird diese vorbereitende Baumaßnahme begonnen. Sie beinhaltet die Rodung von Wurzelstöcken, den Abbruch und den Ausbau unbrauchbarer Massen, die Herstellung eines Planums zur Vorbereitung der Pflanzflächen, die Befestigung von verbindenden Wegen, die Errichtung von gliedernden Sitzmauern und die Installation einer Wasserleitung mit entsprechenden Zapfstellen. Diese Arbeiten werden durch eine Landschaftsbaufirma durchgeführt. Im Anschluss übernehmen Teilnehmer am BIWAQ-Programm zusammen mit den zukünftigen Nutzern der Gartenflächen die Anpflanzung von zusätzlichen Bäumen und Sträuchern sowie die Erneuerung der Zäune.

 

Bis Anfang März sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein, so dass zu Beginn der Gartensaison alle Interessierte aus dem Quartier der nördlichen Innenstadt auf individuell zugewiesenen Beeten oder auf Gemeinschaftsbeeten gärtnerisch tätig werden können. Als Gemeinschaftsbereich ausgewiesene Teilflächen können für Begegnung, Erholung und kleinere Feste genutzt werden. Zusätzlich können Schulen, Kindergärten und sonstige Einrichtungen den Garten für entsprechende Projekte in Anspruch nehmen. Der Garten soll mittel- bis langfristig in Selbstorganisation der Nutzer betrieben werden. Die Gemeinschaftlichkeit und der interkulturelle Austausch sind konstituierende Elemente des Gartens.

 

Die Einrichtung des Nachbarschaftsgartens wurde möglich durch die Kooperation zwischen der evangelischen Versöhnungskirchengemeinde, die das Grundstück unentgeltlich zur Verfügung stellt, dem Diakonisches Werk an der Saar gGmbH, die zunächst den Betrieb des Gartens und die Betreuung und Anleitung der Nutzer übernimmt sowie der Stadt Völklingen, die im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ die Planung und die Herrichtung des Gartengeländes finanziert.

 

Oberbürgermeister Klaus Lorig bedankte sich bei dem Pressetermin bei den anwesenden Vertretern der Kooperationspartner für die bisher gedeihliche und unkomplizierte Zusammenarbeit.

 

Das räumliche Konzept für die rund 900 Quadratmeter große Fläche wurde im Zusammenwirken mit den potentiellen zukünftigen Nutzern durch das Planungsbüro agstaUMWELT aus Fenne erarbeitet, das auch die Bauleitung für die jetzt anstehende Baumaßnahme hat. Nach einer öffentlichen Ausschreibung hat die Firma Gartengestaltung Franz-Josef Holz GmbH aus Lebach-Aschbach den Zuschlag erhalten. Die reinen Baukosten belaufen sich auf 29.000 Euro, die zu Zweidritteln über einen Zuschuss aus dem Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ über das Ministerium für Inneres und Sport finanziert werden.

 

Spatenstich Nachbarschaftsgarten an der Versöhnungskirche

 


Am Mittwoch, 18. Januar wird Oberbürgermeister Klaus Lorig den ersten Spatenstich für den geplanten nachbarschaftsgarten an der Versöhnungskirche tun. Vertreten sind alle 3 Vertragsparteien der Nutzungsvereinbarung des Grundstückes: also Repräsentanten der Evangelischen Kirche, des Diakonischen Werkes und der Stadt Völklingen. Mit dem Spatenstich soll symbolisch die Herrichtung des Gartens für die Bürger beginnen. Diese wird über das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" finanziert und ist im Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept der Nördlichen Innenstadt festgeschrieben.  Für den Betrieb des interkulturellen Nachbarschaftsgartens gibt es eine Kooperation mit dem Diakonischen Werk an der Saar, welches für das BIWAQ-Programm verantwortlich ist.

 

Pressemitteilung Juli 2016

 

Quartiershausmeister in der Nördlichen Innenstadt on tour

 

 

Es soll sauberer werden in der Nördlichen Innenstadt Völklingens, darum kümmern sich zukünftig Quartiershausmeister. Sie werden in den nächsten Monaten im Rahmen des Projektes „Besser leben und arbeiten im Quartier BIWAQ“ im Stadtteil unterwegs sein. „Viele Bewohnerinnen und Bewohner sowie Geschäftstreibende bemängeln die Sauberkeit im Quartier“, erklärt Jutta Kraß, Referentin beim Diakonischen Werk an der Saar (DWSAAR). „Gemeinsam wollen wir das Problem nun angehen.“ Die Idee des Quartiershausmeister kommt aus dem Städtebaulichen Entwicklungskonzept, welches für die Nördliche Innenstadt im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ erarbeitet wurde. „Dabei haben wir auch die Anregungen der Bewohnerschaft aufgegriffen. Das Thema Sauberkeit anzugehen, ist eine solche Anregung“, ergänzt Stadtteilmanagerin Doreen Fischer.

 

Die Quartiershausmeister, die vom Jobcenter gefördert sind, werden regelmäßig durch die Straßen der Nördlichen Innenstadt gehen und mit Blick auf mehr Sauberkeit handeln. Dabei werden sie gelegentlich nicht nur Kleinmüll und Abfälle aufsammeln, sondern vor allem beobachten, wo beispielsweise regelmäßig oder massiv Verschmutzungen auftreten. Gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Gewerbetreibenden sollen in Gesprächen Lösungen gefunden werden.  „Die Quartiershausmeister können dabei auch kleinere Hilfestellungen zur Müllentfernung oder –vermeidung geben. In persönlichem Kontakt möchten wir die Menschen vor Ort dafür sensibilisieren, dass ein sauberer Stadtteil für alle attraktiver ist.“, beschreibt Jutta Kraß die Aufgaben der Quartiershausmeister.

 

Alle im Stadtteil sind aufgerufen, sich für ein saubereres Quartier einzusetzen. Wer besondere Verschmutzungen entdeckt, kann diese unter der Telefonnummer 0151 26198364 oder per E-Mail an biwaq-projekte@dwsaar.de melden – die Quartiershausmeister werden sich darum kümmern.

"Besser leben und arbeiten im Quartier"

Ein Projekt zur sozialen und wirtschaftlichen Förderung der

Nördlichen Innenstadt von Völklingen.

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