Das Rahmenkonzept des BIWAQ-Projektes

 

1. Nachhaltige Integration in Beschäftigung

Durch angepasste Förderung soll schrittweise die berufliche (Wieder-) Eingliederung von benachteiligten Personen wie Langzeitarbeitslosen, Migranten oder auch Alleinerziehenden ab 27 Jahren gelingen. Damit wird die soziale Lebensqualität im Quartier verbessert. Die Arbeitsfelder sind so angelegt, dass sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und auch dem Quartier zugute kommen durch:

  • Schaffung und Aufwertung von Wohnraum für benachteiligte Menschen
  • Einrichtung einer Begegnungsstätte im Quartier
  • Aufbau eines Nachbarschaftsgartens
  • Quartiershilfe wie Seniorenbegleitung, Quartierhausmeister
  • Wohnumfeldverbesserungen wie Pflanz- und Verschönerungsaktionen im    Fördergebiet zusammen mit den BewohnerInnen

 

2. Stärkung der lokalen Ökonomie

Die Unterstützung der im Fördergebiet ansässigen Gewerbebetriebe und Dienstleister zielt darauf ab, den Standort Nördliche Innenstadt attraktiver zu gestalten und die Unternehmen in das Gesamtvorhaben einzubinden. Durch Auftragsvergaben, Vermittlung von Dienstleistungen und Einkäufen werden die ortsansässigen Betriebe in die geplanten Projektarbeiten integriert. Dies bedeutet:

  • Standortvorteile für die quartiersansässigen Betriebe schaffen
  • Neu- und Umnutzung von Ladenleerständen
  • Beratung der Betriebe
  • Aktivierung und Beteiligung im Quartier ansässiger Betriebe

 

Rahmenbedingungen

Als Zuwendungsempfängerin obliegt der Stadt Völklingen die Verantwortung, Aufsicht und Kontrolle hinsichtlich der Abwicklung des BIWAQ-Programms.

Die Programmumsetzung erfolgt zusammen mit dem Kooperationspartner "Diakonisches Werk an der Saar gGmbH" auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung. Die im Rahmen des BIWAQ-Vorhabens konzipierten Maßnahmen sind auch im integrierten, städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) "Soziale Stadt Völklingen" dargestellt und orientieren sich am Bedarf der Menschen im Fördergebiet. Eine eigens eingerichtete BIWAQ-Lenkungsgruppe steuert die einzelnen Maßnahmen in enger Abstimmung mit den Beteiligten und Kooperationspartnern und berät die Mitwirkenden.

 

Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt"

Seit 1999 nimmt die Stadt Völklingen an dem Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt" teil mit dem Ziel, städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligte und strukturschwache Stadt- und Ortsteile durch Investitionen in das Wohnumfeld, in die Infrasrukturausstattung und die Qualität des Wohnens langfristig und nachhaltig zu stabilisieren und aufzuwerten.

Für die in 2015 neu begonnene "Soziale Stadt"-Gesamtmaßnahme "Nördliche Innenstadt" fließen zusätzlich Fördermittel aus dem ESF-Bundesprogramm "BIWAQ - Bildung, Wirtschaft, Arbeiten im Quartier" ins Fördergebiet.

Flyer BIWAQ Völklingen

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"Besser leben und arbeiten im Quartier"

Ein Projekt zur sozialen und wirtschaftlichen Förderung der

Nördlichen Innenstadt von Völklingen.

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